Hauptseite: Wappenrolle

Behaim
Beheim von Schwartzbach
Behaim von Schwarzbach auf Kirchensittenbach


Quelle: Johann Siebmachers Wappenbuch

Wappen Behaim von Albrecht Dürer

Ehewappen Behaim - Kötzler

Behaim Freiherren von Schwartzbach

Zum ältesten regimentsfähigen Nürnberger Stadtadel zählte die Familie Behaim, 1332 im Kleinen Rat erwähnt; nicht nachweisbar ist eine von dem Namen abgeleitete Herkunft aus Böhmen. Als Kaufleute und im Dienste der Reichsstadt erwarben die Behaims hohes Ansehen. Martin Behaim (†1506) ging über Antwerpen nach Portugal, nahm an Entdeckungsfahrten zu See Teil (1479, 1484), ermutigte Kolumbus, entwarf eine Weltkarte und den "Behaimschen Globus". Die Bestätigung des Reichsadels erfolgte 1677 durch Kaiser Leopold I., dazu die Namenserweiterung "von Schwartzbach" und die Zufügung es Wappens der ausgestorbenen Behaim von Abensberg, 1681 die Erhebung in den Freiherrenstand. Gemeinsam mit den von Volckammer oblag ihnen nach 1736 die Verwaltung der Tetzelschen Familienstiftung. Die Aufnahme in die bayerische Adelsmatrikel datiert von 1809. 1898 wurde das Familiengut Rechenberg bei Nürnberg verkauft; mit Wilhelm Behaim ist der Mannesstamm 1942 erloschen (eine Nichte erneuerte den Namen 1950 durch Adoption).
Gerd Zimmermann in: Altfränkische Bilder und Wappenkalender, 89. Jg, 1990, S. 9

Weitere Info:
Historische Familienwappen in Franken von Eugen Schöler
Schrag'sche Wappenrolle