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Zisterzienserabtei Maria Bildhausen
Wappen des Abtes Bonifazius Gessner
(*1699 als Johann Gessner zu Althausen, Abt 1754-1770)

Abbildung aus der Kirche von Großwenkheim.


Abbildung am Gartensalett der Abtei.

Der Abt aus der Barockzeit wurde auch als Sonnenabt bezeichnet, vermutlich wegen der Sonne in seinem Wappen. Noch heute finden wir die Sonne von Abt Bonifazius im Wappen von Großwenkheim. Sie war auch im Wappen des späteren Bischof von Speyer Anton Schlembach zu sehen.

Wappen des Abtes Nivard (Johann) Schlimbach, letzter Abt von Bildhausen

Auch das Wappen des Abtes Nivard finden wir heute im Wappen von Großwenkheim und der Wellenbalken im Wappen des späteren Bischof von Speyer Anton Schlembach könnte auch von diesem Wappen entlehnt sein, sozusagen als Referenz an die Heimat und an einen vermutlichen entfernten Vetter.

. Das der Heiligen Maria geweihte Kloster der Zisterzienser wurde 1156 durch Hermann von Stahleck, Pfalzgraf bei Rhein gestiftet und am 12. Februar 1158 von Mönchen aus dem Kloster Ebrach im Steigerwald besiedelt.
Hauptbestandteil der Wappen von Maria Bildhausen sind in der Regel das Wappen der Zisterzienser (In Schwarz ein rot-silbern geschachter Schrägrechtsbalken) und zusätlich ein Abststab. Dazu kommt in den meisten Abbildungen ein Löwe und Rauten in verschiedener Anordnung symbolisch für die Pfalzgrafschaft bey Rhein als Erinnerung an den Stifter.
Hermann von Stahleck hatte den Titel und Besitz der Grafschaft von Bildhausen von seinem Vater geerbt. Nach seinem Tod und einer ersten Bestattung in Ebrach wurde er später nach Bildhausen umgebettet, wo er als Stifter gewürdigt wurde.