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von Bartenstein

Ritter von Bartenstein
Die Ritter von Bartenstein sind dokumentarisch nachgewiesen von 1234 - 1351. Ihr Herrschaftssitz, eine staufische Burg, lag auf einem Bergsporn über der Ette, einem Nebenbächlein zur Jagst. Sie gehörten wohl zu den Reichsrittern, die die kaiserliche Macht im Reich sicherten. Ihr Wappen zeigt drei nach linke gerichtete Wurfbeile (Franziska). Das Wappen ist weitgehend identisch mit dem der ausgestorbenen Herren von Bardenau (Künzelsau) und dem der Freiherrn von Stetten. Eine Zugehörigkeit zu der Familie von Stein ist nicht nachgewiesen.
Die Ritter von Bartenstein waren für das sichere Geleit von Kaufleuten und Reisenden auf der Kaiserstrasse (heute B 290) zwischen Blaufelden (Krs. Schwäbisch Hall) und Bad Mergentheim zuständig. Für ihre Verdienste erhielten Sie die Gerichtsherrschaft von Riedbach (Krs. Schwäbisch Hall) zum Lehen. Nach Auswertung der verfügbaren Dokumente reichte Ihre politische Bedeutung von Wertheim über Marktbreit, Uffenheim, Creglingen, Schöntal bis Bad Mergentheim.
In den Dokumenten sind namentlich drei Ritter von Bartenstein bekannt:
Gernod 1234 - 1277
Heinrich 1295 - 1303
Sigfried 1323 - 1351
Wegen der dürftigen Dokumentenlage sind die Lebensdaten nicht duchgängig. Wahrscheinlich ist auch die Existenz eines Gernod d. Ä und Gernod d. J., wobei der erstgenannte Gernod von 1234 um 1200 geboren wäre.

Siehe auch von Stetten.

Weitere Info:
Historische Familienwappen in Franken von Eugen Schöler