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von Ellrodt


Quelle: Ellrodt-Wappen in der Ellrodt-Loge der Dreigfaltigkeitskirche in Neudrossenfeld


Quelle: Freiherrliches Wappen von Philipp Andreas Ellrodt in der Ordenskirche St. Georgen

Das im Adelsdiplom (1750 bzw. 1762) verliehene Wappen zeigt unter silbernem Schildhaupt, darin drei rote Rosen, auf blauem Grund eine (eingebogene) silberne Spitze, diese belegt mit einem schwarzen (goldenbekrönten) Adler. In den beiden blauen Feldern ist je ein einwärts gekehrter goldener Löwe. Auf dem Helm mit rechts rot-silbernen, links blau-goldenen Decken ein wachsender goldener Löwe.

Das (1759) im Freiherrendiplom verliehene, „gebesserte“ Wappen ist geviert und mit einem roten Herzschild belegt, darin ein silberner Schrägbalken, belegt mit den drei roten Rosen; Feld 1 und 4: in Silber der schwarze Adler, Feld 2 und 3: fünfmal von Blau und Silber geteilt; der Schild ist bekrönt mit der Freiherrenkrone, darauf ruhen drei bekrönte Helme: der rechte mit rot-silbernen Decken trägt einen schwarzen Adlerflügel, belegt mit einem abgeledigten Schrägbalken, darauf die drei roten Rosen, der mittlere mit blau-silbernen Decken trägt den wachsenden goldenen Löwen, goldenbekrönt, und der linke mit blau-silbernen Decken zwei Büffelhörner, bezeichnet wie die Felder 2 und 3. Schildhalter sind zwei auswärts sehende goldene Löwen. Um die Wappendarstellung des Freiherren Philipp mit der Jahreszahl „1756“ ist der Rote Adlerorden an rotem Band gelegt, da er diesem Orden angehörte.

Das Wappen der „Grafen Ellrodt von Reipolzkirchen“ ist wiederum ein vermehrtes Wappen: der Hauptschild ist geteilt und dreimal gespalten (acht Felder) und trägt einen Herzschild, bezeichnet wie im Freiherrenwappen. Feld 1 und 8 zeigen in Silber einen gewellten Schrägbalken, Feld 2 und 7 bezeichnet wie Feld 1 und 4 von 1759, Feld 3 und 6 bezeichnet wie Feld 2 und 3 von 1759, Feld 4 und 5 zeigt eine silberne Kirche auf grünem Hügel (auf den Besitz von Reipoltskirchen anspielend). Auf dem Hauptschild ruht die Grafenkrone (neun sichtbare perlenbekrönte Zacken) und darauf drei bekrönte Helme, links mit dem Adler wie im Schild, einwärts gekehrt, der mittlere mit dem wachsenden Löwen wie 1759, der rechte mit dem schwarzen Adlerflügel wie 1759, belegt mit einem Schrägbalken, darauf die drei roten Rosen. Schildhalter wie 1759.

Weitere Info:
Historische Familienwappen in Franken von Eugen Schöler - auch bei Schöler ist die Tinktur wie bei Scheibler falsch!