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Gundling


Blasonierung: Gespalten Silber Grün, vorne drei Pfähle Rot, hinten neun 3:3:3 durchbrochene Rauten Gold; Decken vorne Rot Silber, hinten Grün Gold; Helmkrone, ein Pfauenfedernstoß von 6 Federn.

Wappenberechtigt sind alle Agnaten des Georg genannt Jörg Gundling, geboren um 1495, verstorben um 1562, welcher am 17.07.1531 das B&ürgerrecht der Stadt Nürnberg verliehen bekam.


Quelle: Siebmacher, Bürgerliche, Band 9, Abt. 3, Seite 79 Tafel 86.
Blasonierung: Silber, drei Pfähle Rot; Decken Rot Silber; Helmkrone, drei Strau&ßenfedern Rot Silber Rot.
Anmerkungen: Diese Wappen ist belegt für Nicolaus Hieronimus Gundling. Die Abbildung oben hat abweichend von der Blasonierung einen Helmwulst statt Helmkrone! Nicolaus Hieronimus Gundling, am 25.01.1671 geboren, wurde 1703 zu Halle Doktor der Rechte, 1706 Professor der Philosophie zu Halle. Er starb am 16.12.1729 als Prorector magnificius der Universität Halle. Er war der Sohn des Wolfgang Gundling (geboren am 24.12.1637, gestorben am 30.07.1689, Pfarrer zu Kirchsittenbach, Diakon und Kapitelsdekan zu St. Laurenzen in Nürnberg und Urenkel des Johann genannt Hans Gundling, welcher wiederum Enkel des o.g. Georg genannt Jörg Gundlings war. Der in den Freiherrnstand erhobene Gelehrte und Hofnarr des Königs Friedrich Wilhelm I, Jacob Paul Gundling, war der Bruder des Nicolaus Hieronimus Gundling.

Hier eine abweichende Abbildung mit Blau statt Grün. Dies ist allerdings ein schlechter Entwurf mit falschen Helmdecken und nur zweiStraußenfedern auf dem Helm. Die blaue Tinktur statt der grüen wird allerdings auch im Wappen des Freiherrn von Gundling bestätigt.


Quelle: Siebmacher, Band 15, Preussischer Adel, Seite 30, Tafel 20.

Freiherrenstand des Königreichs Preussen verliehen am 25.09.1724 an Jacob Paul Gundling, Geheimer Rat, Oberzeremonienmeister etc., verheiratet 1720 mit Anne de Larrey. Er hatte zwei Kinder, die beide früh verstraben.

Blasonierung: Über einem Schildfup Grün drei mal geteilt, im ersten und dritten Teil zwei mal und im zweiten Teil drei mal gespalten;
1 Blau, eine Krone Gold;
2 Silber, ein Adlerkopf Schwarz, goldbewehert;
3 Gold, ein grüner Kranz;
4 und 7 Silber, mit den Sachsen einwärts gekehrter Flügel Schwarz;
5 Silber, drei Pfähle Rot;
6 Blau, 9 Rauten Gold 3:3:3;
8 und 10 Gold, nach außen gekehrte Greifenklaue Rot, goldbewehrt;
9 Silber, Pfahlweise aus der oberen Teilung kommend ein Adlerschwanz Schwarz;
Decken vorne Gold Rot Silber Schwarz und hinten Silber Blau Gold Grün;
3Silberne Straußenfedern überhöht von drei fünffach gespiegelten Pfauenschweifen natürlich.