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Ittner


Blasonierung: Blau, ein Drudenfuss Silber begleitet von 3 linksgelegten Hämmern Silber, goldbestielt, 2:1; Decken Blau Silber; aus der Decke wachsend ein Arm blaubekleidet mit Stulp Silber einen Hammer natürlich haltend.

Wappenberechtigt sind alle Agnaten der Familie Ittner, welche, wohl aus dem Odenwald stammend, in der Zeit des 30jährigen Krieges nach Franken und Böhmen zuwanderte. Um 1650 in der Gegend von Pilsen begütert. Jacob Ittner ist um 1689 als Ansbachscher Rentmeister belegt. Um 1750 war ein Ittner Kurmainzischer Beamter auf einem Gute bei Bingen, wo am 02.03.1754 Josef Albert Ittner geboren wurde, welcher Jurist am Kammergericht Wetzlar war, dann badischer Staatsrat und Kurator der Universität Freiburg; verstorben am 09.03.1825 zu Konstanz. Derselbe wurde am 10.09.1815 durch den Großherzog von Baden geadelt nebst seinem Bruder Franz Georg Ignaz, welcher Arzt und Professor zu Freiburg war. Der Sohn des Josef Albert Ittner, Johann Carl Ittner, war 1834 Oberamtmann zu Konstanz. Ein Hans Caspar Ittner ist 1734 als Bürger und Zunftmeister zu Rothenburg nachweisbar. Ebenso Georg Andreas Ittner im Jahre 1768. Ab dem 19. Jahrhundert sind Ittner zu Rohr bei Schwabach wohnhaft. Ursprung der Familie Ittner dort war Georg Ittner, gestorben 1899 in Rohr bei Schwabach.