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von Loch
von Loch zu Loch
Lochner
Lochner von Hüttenbach
Lochner von Winterstein
Lochner von Waischenfeld
Lochner von Palitz


Quelle: Johann Siebmachers Wappenbuch


Quelle: Johann Siebmachers Wappenbuch, erneuertes und Vermehrtes Wappen-Buch. Faksimiledruck der Ausgabe von 1701 / 1703

Die Familie ist stammesverwandt mit den Familien der Pfersfelder und der Groß von Trockau.

Weitere Info:
Historische Familienwappen in Franken von Eugen Schöler

Wappen von Lochner in Eger/Böhmen:

Epitaph Lochner in der Kirche in Waischenfeld:

Allianzwappen von Lochner / von Renne in Lindau:

Verschiedene Varianten von Wappen Lochner:

Die Lochner / von Lochern sind eine zwischen Böhnen/Franken und der Schweiz verbreitete Familie. Lochner-Wappen gibt es in verschiedenen Varianten, die aber sehr ähnlich sind. Wesentliches Element ist immer eine Blau-Rot-Teilung und ein Balken in Silber. Man findet es in Varianten im Raum Forchheim, Nürnberg, Hollfeld-Bayreuth, Eger, Ebern, Aub, Ochsenfurt, Lindau und in anderen Gegenden.

Die Familie ist ab etwa A.D. 1000 nachweisbar. Zunächst sind die adeligen Lochner als Adelsfamilie Lochner von Loch zu Loch', 'Lochner von Waischenfeld', 'Lochner von Winterstein' etc. (alles in der Fränkischen Schweiz gelegen) nachweisbar. In Hollfeld gibt es noch eine Flurbezeichung 'Lochnergrund'.

Der Ursprung der 'Lochner von Hüttenbach' ist Hüttenbach nordöstliche von Nürnberg. Das Schloss Hüttenbach erwarben die Lochner ca. um 1500 und es war bis 1908 im Familienbesitz. Abkömmlinge der Lochner von Hüttenbach waren dann im Raum Amberg als 'Lochner von Theuern' und 'Lochner von Lintach'.

Die Lindauer Lochner sind ebenfalls Nachkommen dieser geadelten Lochner.

Eine Line der Familie Lochner war in der Nähe von Eger ansässig. Nachkommen dieser Linie, die sogenannten Lochner von Palitz, hatten das Gut Palitz als Stammsitz. Palitz, Ort und Gut, ist heute in der Tschechischen Republik südlich von Eger. Dieses hatten die Lochner etwa für 100 Jahre von ca. 1540 bis 1640. Sie hatten auch das gleiche Wappen wie die Lochner in Eger. Eine Tochter der Lochner von Hüttenbach hat in jener Zeit dort eingeheiratet. Egar war zu jener Zeit evangelisch. Der 30jährig Krieg änderte die Verhältnisse und Ferdinand von Östereich machte 1629 wieder alles katholisch; und wer evangelisch bleiben wollte musste das Land verlassen. Die ganzen Habe aber wurde eingezogen. Viele verließen das Land und gingen in die im Halbkreis an Böhmen sich anschliessenden Länder. Also im Norden Sachsen, im Westen Oberfranken und die Oberpfalz. Bis nach Nürnberg sind sie geflüchtet. Das sind die sogenannten böhmischen Exulanten. Dazu gehörte auch eine geborene Lochner von Palitz. Die war mt einem von Ratiborski verheiratet. Dieses Familie taucht nach 1629 in Unterkotzau bei Hof und in Konradsreuth auf einem Gut wieder auf; aber verschwindet dann im Dunkel der Geschichte.


Quelle: Steinernes Wappen in Hüttenbach am Haus Nr. 5 (Straßenaußenfront) des letzen adeligen Lindenberger Schloßbesitzers Ludwig Lochner von Hüttenbach mit der Jahreszahl 1736


Quelle: Wappen Lochner - Heußlein von Eußenheim auf einer Grabplatte in der Kirche zu Eußenheim. Der Text auf der in die Platte am Eingang zum Turm lautet: "Karl Joseph Philipp Maria Christ. Adelb. Freiherr Lochner von Hüttenbach gen. Heußlein von Eußenheim Fideikommisbesitzer Badearzt bayer. Stabsarzt der Res. a. D. geb. zu Nürnberg 5.Nov.1868 gest. zu Bad Kissingen 24.Dez. 1927. Er ruhe in Frieden." Er war der letzte Nachkomme des Adelsgeschlechtes der Heuslein von Eussenheim.