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Herzogtum Sachsen-Weimar-Coburg
Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld (Seit 1735 bis 1826)
Herzogtum Sachsen-Gotha (bis 1826)
Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (bis 1825)
Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (Seit 1826)

Herzogtum Sachsen-Weimar-Coburg

Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld

Herzogtum Sachsen-Gotha

Herzogtum Sachen-Coburg-Gotha

Das Herzogtum Sachen-Coburg-Gotha entstand, als 1826 die alte Linie Sachsen-Gotha ausstarb. Die Grenzen der sächsisch-wettinischen Herzogtümer in Franken/Thüringen wurden neu gezeichnte und an Linien des Hauses Wettin verteilt. Eines der neugeschaffenen Herzogtümer war Sachsen-Coburg-Gotha.

Nach der Revolution von 1918 und der Abschaffung der Monarchie, wurde ein Teil des Herzogtums (Gotha) thüringisch, während der Coburger Teil aufgrund eines Volksentscheids an Bayern ging.

Das obige Wappen ist das kleine Wappen des Herzogtums. Im ersten Viertel sehen wir den Thüringer Löwen. Thüringen war bis 1247 von den Landgrafen von Thüringen regiert und wurde dann Teil des sächsisch-wettinischen Herrschaftsgebietes. Die sächsisch-wettinischen Herrscher führten den gestreiften Löwen weiter im Wappen. Das zweite Viertel zeigt den schwarzen Löwen der Markgrafschaft Meisen; ebenfalls eine der traditionellen Herrschaften des Hauses Wettin. Im dritten Viertel finden wir den Hahn der Grafschaft Henneberg, da auch große Teile des hennebergischen Gebiets an die Wettiner gingen. Im großen Staatswappen steht für Henneberg-Römhild neben dem Hahn auf dem Dreiberg noch in Rot eine silberne gekrönte Säule. Im vierten Viertel steht der goldene Löwe für Gotha. Im Herzschild letztlich dann das Wappen von Sachsen. Sachsen wurde bereits 1422 durch die Wettiner erworben und alle Linien führen dementsprechend auch diesen Teil des Wappens als Stammwappen. Dieses Wappen (von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz) basiert auf dem Wappen von Ballenstedt (lediglich von Schwarz und Gold neunmal geteilt), welches eine der askanischen Herrschaften war. Der Rautenkrankz kam als Wappendifferenzierung einer jüngeren Linie der Askanier hinzu.

Grosses Staatswappen des Herzogtums:

Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg, Prinzessin von Wales als Gemahlin von Frederick, Prinz von Wales, dem Sohn von Georg II von Großbritannien

Ferdiand II von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry, Gehmal von Maria II Braganza, König von von Portugal

Leopold von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Prinz von Großbritannien als Gatte der Tochter Georgs IV, und als Leopold I König der Belgier

Nachfolgend zusätzlich eine Darstellung des Wappens eines Prinzen von Sachsen-Coburg-Gotha. Seit der Ehe von Albert von Sachsen-Coburg-Gotha mit Königin Viktoria bis zum 1. Weltkrieg führten die Coburger auch einen englischen Herzogstitel und waren Prinzen des Vereinigten Königreichs. Daher auch als Herzschild das königliche englische Wappen belegt mit einem Turnierkragen.

Albert von Sachsen-Coburg-Gotha, Prinzgemahl von Königin Viktoria von Großbritannien

Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha, als Herzog von Edinburgh und Prinz von Großbritannien

Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha, als Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha und Prinz von Großbritannien

Alice von Sachsen-Coburg-Gotha, Prizessin von Großbritannien, Großherzogin von Hessen

Alice von Sachsen-Coburg-Gotha, Prizessin von Großbritannien, Prinzessin von Großbritannien und von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Beatrice von Edinburg / Sachsen-Coburg-Gotha, Prizessin von Großbritannien, Gattin von Alfonso de Orleans y Borbón, Infante von Spanien, 5. Herzog von Galliera

Das Hauswappen der Wettiner ist ursprünglich das Wappen der Askanier. Siehe auch das Wappen von Sachsen, Sachsen-Hildburghausen, Sachsen-Weimar, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Merseburg, und Sachsen-Meiningen.

Weitere Info:
Historische Familienwappen in Franken von Eugen Schöler