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Herzogtum Sachsen-Meiningen

Kleines Staatswappen:

Wir sehen hier das kleine Wappen des Herzogtums. Im ersten Viertel der thüringer Löwe. Thüringen ging im Jahre 1247 in den Besitz des Hauses Wettin über. Die Wettiner waren Herzöge von Sachsen und verschiedene Linien herrschten in mehreren Herzogtümern im sächsisch-thüringischen Land im Bereich zweische Franken uns Sachsen. Das zweite Viertel zeigt den Hahn der Grafschaft Henneberg/Henneberg-Römhild, da große Teile des hennebergischen Gebiets an die Wettiner gingen, als die Henneberger im Jahre 1583 ausstarben. Für Henneberg-Römhild steht neben dem Hahn auf dem Dreiberg noch im dritten Feld in Rot eine silberne gekrönte Säule. Bis 1660 war das wettinische Land eine Einheit mit verschiedenen Herzögen. Dann wurde es geteilt, und zwar in Hessen-Kassel und in die verschiedenen sächsischen Herzogtümer. Von 1680-1710 war Henneberg-Römhild durch eine Linie Sachsen-Römhild regiert; war aber offiziell Teil von Sachsen-Meiningen. Das vierte Feld zeigt den Löwen der Grafschaft Meisen; ebenfalls eine der traditionellen Herrschaften des Hauses Wettin. Meissen war die erste Herrschaft der Wettiner, und den Löwen der Grafschaft Meisen führen alle Linien der Wettiner im Wappen. Im Herzschild letztlich dann das Wappen von Sachsen. Sachsen wurde bereits 1422 durch die Wettiner erworben und alle Linien führen dementsprechend auch dieses ehemals askanische Wappen.

Adelaide von Sachsen-Meiningen, Königin von Großbritannien als Gemahlin von William IV

Das Hauswappen der Wettiner ist ursprünglich das Wappen der Askanier. Siehe auch das Wappen von Sachsen, Sachsen-Hildburghausen, Sachsen-Weimar, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Merseburg, und Sachsen-Coburg und -Gotha.