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Bistum Worms


Quelle: Aschaffenburger Wappenbuch

Johann Karl von Franckenstein

Siehe auch Wappen des Kurfürsten von Mainz und des Fürstbischofs von Würzburg.

Franz Georg Reichsfreiherr (seit 1701 Reichsgraf) von Schönborn, ab 1729 Kurfürst von Trier und Fürstabt von Prüm, ab 1732 Fürstbischof von Worms und Fürstpropst von Ellwangen

Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, nacheinander Kurfürst und Fürstbischof von Trier und Mainz und Hochmeisterdes Deutschen Ordens aus dem Hause Wittelsbach (Pfalz-Neuburg).
Entsprechend seiner Herkunft finde wir als Grundwappen das Wappen des Herzogtums Pfalz-Neuburg, über das ein erstes geviertes Herzschild für das Bistum Worms (1 und 4 Schwarz mit Schindeln Gold, ein schräglinks aufwärts gestellter Schlüssel Silber), für die gefürstete Propstei Ellwangen (2 Silber, eine Prälatenmütze Gold), und für das Fürstbistum Breslau (3 geteilt Gold Rot, oben ein Adler Schwarz belegt mit einer Mondsichel Silber, unten sechs Lilien 3:2:1) gelegt wurde. Über alles dann das Großkreuz und Herzschild des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Das Herzschild finden wir abermals mit einem weiteren Herzschild belegt, in dem das rote Kreuz für Trier oder das Mainzer Rad für die Kurfürstenwürde von Trier oder Mainz zu sehen ist.

Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg, Pfalzgraf von Neuburg, Fürstbischof von Worms und Liège, Probst von Ellwangen (geb. 1660) Hochmeister des Deutschen Ordens 1684-1694

Karl Joseph von Erthal, Kurfürst und Fürstbischof Mainz, Fürstbischof von Worms und Hochmeister des Deutschen Ordens

Franz Emmerich Kaspar Waldbott von Bassenheim

Der letzte Fürstbischof von Worms und zugleich Kurfürst von Mainz war Carl Theodor von Dalberg, welcher dann für einige Zeit als Fürstprimas des Rheinbunds, Erzbischof von Regensburg und Großherzog von Frankfurt etc. regierte.